Montag, Juli 15, 2024

Erfolgreiches Wochenende für DTU-Kurzdistanz Athleten

WTS Yokohama: Lindemann knackt Top Ten, Schomburg wird Elfter

Laura Lindemann (Potsdam) hat beim dritten Rennen der World Triathlon Series (WTS) in Yokohama (Japan) über die Olympische Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren, 10 Kilometer Laufen) den zehnten Platz belegt. Jonas Schomburg (Hannover) hat im Rennen der Männer die Top Ten nur knapp verpasst und lief als Elfter ins Ziel, Valentin Wernz wurde 31..

Am Ende ganz zufrieden  
„Das war das schlechteste Schwimmen, was ich bisher hatte. Auf dem Rad ging auch nicht viel, da hatte ich schlechte Beine. Komischerweise lief es beim Laufen dann trotzdem ganz gut und so konnte ich die Top Ten Platzierung noch nach Hause bringen. Damit bin ich am Ende dann doch ganz zufrieden“ resümiert Lindemann nach dem Rennen. Die 22-Jährige fand sich nach dem Schwimmen auf Platz 25 wieder und verpasste den Sprung in die erste Radgruppe deutlich. Die Verfolgergruppe verlor während des Radfahrens kontinuierlich an Zeit, so dass Lindemann beim zweiten Wechsel bereits mehr als drei Minuten Rückstand auf die Spitze hatte. Mit der viertbesten Laufzeit kämpfte sie sich noch auf Platz 10 und überquerte nach 1:55:43 Stunden die Ziellinie. Die US-Amerikanerin Katie Zaferes (1:52:12) holte sich ihren dritten Saisonsieg vor ihren Teamkolleginnen Summer Rappaport (1:52:33) und Taylor Spivey (1:53:29).


„Das war ein super Rennen“
Jonas Schomburg war mit seiner bisher besten Saisonplatzierung in der WTS sichtlich zufrieden: „Das war ein super Rennen, endlich mal ein guter Platz hier in Yokohama. Das Schwimmen war ein bisschen hart in der ersten Runde, in der zweiten konnte ich nach vorne schwimmen. Beim Radfahren haben wir gut zusammengearbeitet und einen Vorsprung mitgenommen. Und beim Laufen konnte ich dann ganz gut mithalten.“   Der 25-Jährige schaffte nach dem Schwimmen den Sprung in die Spitzengruppe und stürmte beim zweiten Wechsel als Erster auf die Laufstrecke. Am Ende überquerte er nach 1:44:25 Stunden die Ziellinie als Elfter, eine gute Minute hinter dem Sieger Vincent Luis aus Frankreich (1:43:21). Henri Schoeman (Südafrika) belegte den zweiten Rang vor dem Ungarn Bence Bicszak.

Eim und Nieschlag in Cagliari auf dem Podium    

Nina Eim (Itzehoe) und Justus Nieschlag (Lehrte) sind beim ITU Weltcup in Cagliari (Italien) über die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) auf das Podium gelaufen. Sowohl Eim als auch Nieschlag beendeten ihre Rennen auf dem zweiten Platz. Für Nieschlag war es bereits der dritte Weltcup-Podestplatz hintereinander in dieser Saison, Eim stand erstmals in ihrer Karriere auf dem Weltcup-Podium.    „Das hatte ich so nicht erwartet“ sagt Eim unmittelbar nach dem Rennen und fügt hinzu: „Das Schwimmen lief deutlich besser als zuletzt, so dass ich den Sprung in die erste Radgruppe geschafft haben. Beim Laufen habe ich mich gut gefühlt und habe auf meinen Zielsprint vertraut. Das hat dann ja auch gut geklappt.“  

Der 27-Jährige Nieschlag (52:03 Minuten) musste sich im Schlussspurt lediglich dem britischen Doppelolympiasieger Alistair Brownlee (52:02) geschlagen geben. „Ich bin sehr zufrieden mit dem 2.Platz und auch mit meiner gezeigten Leistung“, sagt Nieschlag. „Ich glaube, so entspannt bin ich noch nie geschwommen. Direkt vom Start weg habe ich mein eigenes Ding gemacht und mich von jeglichen Prügeleien fern gehalten. First out of the water! Das erste Mal in einem Weltcup! Ich fuhr die ersten Kilometer vorne weg bis die Gruppe aufgeschlossen hatte. Auf der Laufstrecke formierte sich direkt eine dreier Spitzengruppe, zusammen mit Kevin Mc Dowell und Alistair Brownlee ging es auf die abschließenden fünf Kilometer. Nun werde ich hoffentlich nicht krank, damit die Vorbereitungen für das nächste Rennen wieder starten können.“  

Quelle: Eva Werthmann, DTU

Foto: DTU/ Daniel Grohmann      

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